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Angelina´s Angelito/Essenz

.... Zögernd, fast schon schamhaft griff er nach ihrer Hand, zitternd vor Aufregung durchwühlte er seine Taschen nach einer ganz besonderen Aufmerksamkeit für sie. Angelina, fleischgewordene Venus, Augen so dunkel wie die Nacht in El Paso, mit Lippen die nach Berührung lechzen, kleine Grübchen auf der Wange, die er so oft hatte geküsst. Seine Muse, seine Seele.....

Benommen lag er da, der Kopf war zwischen ihren Beinen, keuchend vor Lust und Anspannung schob er seine Zunge tiefer und tiefer.....ihr Duft raubte ihm die Sinne, er konnte kaum atmen, kaum denken, doch wozu auch? Ihm war klar geworden, daß er all dies nicht verdient hatte, all diese wunderbaren Berührungen, diesen Duft, diese Aura....anders konnte er es nicht beschreiben. Dieses Gefühl des Taumelns, ohne nachdenken zu müssen, verkannt zu sein in dem was er tat. Vice verso...sie verwöhnte ihn mit einer Leidenschaft, mit einer Hingabe, so als wollte sie ihm die Sterne nahe bringen. Er war gefangen, ohne zu wissen, daß schon bald sein Leben eine neue Bedeutung erfahren soll. Und daß dabei jemand zu schaden kommen wird...........

23.3.07 19:40, kommentieren

Über die Dummheit der Anderen/Essenz

.....und wieder einmal führte ihn die Realität dorthin, wo er niemals sein wollte, in einen kafkaesken Albtraum, niemals enden wollend. Pablo versuchte oft genug, intelligent zu wirken, bei seinem Tun nicht zu sehr darauf zu achten, bemerkt zu werden, vielmehr still zu beobachten....."Visionieren" nannte er es. Der Bodensatz der Gesellschaft, der noch bis vor Kurzem sein Schoß der Geborgenheit war existierte nicht mehr. Wie ein grauer Schleier aus Dummheit und Arroganz, gepaart mit der Selbstherrlichkeit sogenannter "Vorbilder", lag sein Leben vor ihm.....keine Existenz, kein Glaube, keine Hoffnung. Er ist nunmal was er ist....Pablo, Sohn eines gescheiterten Musikers und einer "bitch", selten ganz bei Sinnen, die Wahrnehmung vernebelt von billigem Alkohol und noch billigeren Männern. Pablo hasste Männer obwohl er selbst einer war, zumindest biologisch gesehen.......

Es war wohl der Duft, der ihn anzog, ein süßlicher, schwerer, nicht enden wollender Teppich aus Moschus, Lemongras und Koriander. Ja, er hatte den Film "Das Parfüm" gesehen....aber beeinflusste ihn das dermaßen? Gerade gehen, aufrecht durch das Leben schreiten, sich profilieren. Er hatte nichts, was nicht auch andere Männer hatten. Uninteressant für die feminine Welt da draussen, "Quo vadis?". Pablito, wer will dich eigentlich.......

28.2.05 17:13, kommentieren

West meets East/Essenz

Das Interessante ist ja, dass wir hier im Endeffekt den gleichen Mist haben wie die da drüben, mit dem Unterschied zwar, dass das Credo des "Leben und Leben lassen" drüben viel beachteter wird als hier. Lug und Trug in Wien, Bratislava oder Prag. Naheliegend, dass Budapest da nicht nachstehen will. Nicht falsch verstehen, ich liebe diese Städte, mit Bratislava verbindet mich eine tiefe Freundschaft, ebendort wurde ein mir sehr wichtiger, wunderbarer, einzigartiger Mensch mit so wunderbaren, nicht mit Worten beschreibbaren blauen Augen geboren............

23.3.07 00:10, kommentieren