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Über die Dummheit der Anderen/Essenz

.....und wieder einmal führte ihn die Realität dorthin, wo er niemals sein wollte, in einen kafkaesken Albtraum, niemals enden wollend. Pablo versuchte oft genug, intelligent zu wirken, bei seinem Tun nicht zu sehr darauf zu achten, bemerkt zu werden, vielmehr still zu beobachten....."Visionieren" nannte er es. Der Bodensatz der Gesellschaft, der noch bis vor Kurzem sein Schoß der Geborgenheit war existierte nicht mehr. Wie ein grauer Schleier aus Dummheit und Arroganz, gepaart mit der Selbstherrlichkeit sogenannter "Vorbilder", lag sein Leben vor ihm.....keine Existenz, kein Glaube, keine Hoffnung. Er ist nunmal was er ist....Pablo, Sohn eines gescheiterten Musikers und einer "bitch", selten ganz bei Sinnen, die Wahrnehmung vernebelt von billigem Alkohol und noch billigeren Männern. Pablo hasste Männer obwohl er selbst einer war, zumindest biologisch gesehen.......

Es war wohl der Duft, der ihn anzog, ein süßlicher, schwerer, nicht enden wollender Teppich aus Moschus, Lemongras und Koriander. Ja, er hatte den Film "Das Parfüm" gesehen....aber beeinflusste ihn das dermaßen? Gerade gehen, aufrecht durch das Leben schreiten, sich profilieren. Er hatte nichts, was nicht auch andere Männer hatten. Uninteressant für die feminine Welt da draussen, "Quo vadis?". Pablito, wer will dich eigentlich.......

28.2.05 17:13, kommentieren